Update zu „Verschärft sich die Rezession?“
In meinem Blogbeitrag „Verschärft sich die Rezession?“ vom 16.11.2023 wies ich auf die potenziellen Risiken einer sich abzeichnenden Rezession hin, die damals von vielen Wirtschaftsforschern als moderat betrachtet wurde. Von ihnen wurde prognostiziert, der kräftige Anstieg der Realeinkommen werde zu höheren Konsumausgaben führen und damit zur zentralen Stütze der Konjunkturerholung. Es sei davon auszugehen, dass die Zentralbanken ihre Leitzinsen senken und die Unternehmen ihre erhöhten Lagerbestände an Vorprodukten weitgehend abgebaut haben, sodass Warenhandel und Industrieproduktion wieder an Dynamik gewinnen.
Heute, am 20.3.2024, berichtet der KSV1870:“Insolvenzstatistik 1. Quartal: Unternehmensinsolvenzen um 27 Prozent massiv gestiegen – Firmenpleiten nehmen gehörig Fahrt auf: Erstes Quartal 2024 ist das insolvenzreichste Quartal seit 2009. Parallel dazu steigen die Passiva aufgrund vieler Großinsolvenzen gravierend.“
Die dramatische Zunahme von Firmenpleiten und die Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage, die meine Prognosen bestätigen, sind leider innerhalb eines sehr kurzen Zeitraums Realität geworden. Bei aller Anerkennung für ihr Wissen ist es weder erfreulich noch zweckdienlich, wenn namhafte Wirtschaftsforscher ein Wirtschaftswachstum vorhersagen, während bei realistischer und gründlicher Betrachtung erhebliche Risiken und Gefahren erkennbar sind. Gerade die Diskrepanz zwischen Wunschdenken und Realität unterstreicht die Bedeutung präziser Analysen und ehrlicher Kommunikation.
Es mag zwar verlockend sein, sich auf optimistische Prognosen zu verlassen, entscheidend ist jedoch, die Lage realistisch einzuschätzen sowie mögliche Risiken zu erkennen und anzusprechen. Dies ermöglicht es uns, besser vorbereitet zu sein und angemessen auf Herausforderungen zu reagieren.
Die aktuellen Entwicklungen bestätigen die Notwendigkeit, auch Unangenehmes anzusprechen, um zukünftige Entscheidungen fundiert zu treffen.
Ich nehme mir für Sie Zeit, um mit Wissen, Verantwortung und Erfahrung Ihre unternehmerischen Risiken und Chancen professionell zu erkennen und zu analysieren, um die kommenden kritischen Phasen erfolgreich zu meistern. Ehrlich, schnörkellos und leistbar
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Update zu „Verschärft sich die Rezession?“
In meinem Blogbeitrag „Verschärft sich die Rezession?“ vom 16.11.2023 wies ich auf die potenziellen Risiken einer sich abzeichnenden Rezession hin, die damals von vielen Wirtschaftsforschern als moderat betrachtet wurde. Von ihnen wurde prognostiziert, der kräftige Anstieg der Realeinkommen werde zu höheren Konsumausgaben führen und damit zur zentralen Stütze der Konjunkturerholung. Es sei davon auszugehen, dass die Zentralbanken ihre Leitzinsen senken und die Unternehmen ihre erhöhten Lagerbestände an Vorprodukten weitgehend abgebaut haben, sodass Warenhandel und Industrieproduktion wieder an Dynamik gewinnen.
Heute, am 20.3.2024, berichtet der KSV1870:“Insolvenzstatistik 1. Quartal: Unternehmensinsolvenzen um 27 Prozent massiv gestiegen – Firmenpleiten nehmen gehörig Fahrt auf: Erstes Quartal 2024 ist das insolvenzreichste Quartal seit 2009. Parallel dazu steigen die Passiva aufgrund vieler Großinsolvenzen gravierend.“
Die dramatische Zunahme von Firmenpleiten und die Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage, die meine Prognosen bestätigen, sind leider innerhalb eines sehr kurzen Zeitraums Realität geworden. Bei aller Anerkennung für ihr Wissen ist es weder erfreulich noch zweckdienlich, wenn namhafte Wirtschaftsforscher ein Wirtschaftswachstum vorhersagen, während bei realistischer und gründlicher Betrachtung erhebliche Risiken und Gefahren erkennbar sind. Gerade die Diskrepanz zwischen Wunschdenken und Realität unterstreicht die Bedeutung präziser Analysen und ehrlicher Kommunikation.
Es mag zwar verlockend sein, sich auf optimistische Prognosen zu verlassen, entscheidend ist jedoch, die Lage realistisch einzuschätzen sowie mögliche Risiken zu erkennen und anzusprechen. Dies ermöglicht es uns, besser vorbereitet zu sein und angemessen auf Herausforderungen zu reagieren.
Die aktuellen Entwicklungen bestätigen die Notwendigkeit, auch Unangenehmes anzusprechen, um zukünftige Entscheidungen fundiert zu treffen.