Honorar

Für Unternehmensberater gilt der Grundsatz der freien Honorarvereinbarung. Ein Unternehmensberater kann mit seinem Mandanten einen bestimmten Stundensatz oder ein Pauschalhonorar vereinbaren. Wird keine Vereinbarung getroffen, steht dem Unternehmensberater ein „angemessenes Honorar“ zu.

Umfang und Dauer der zu erbringenden Leistungen sind in den meisten Fällen vorab nicht abschätzbar. Ich verrechne daher ein Zeithonorar. Als Verrechnungseinheit wird ein Zeitintervall von 1/2 Stunde herangezogen.

Mein Normalstundensatz für Leistungen zu Normalarbeitszeiten zwischen 8:00 Uhr und 17:00 Uhr: EUR 144,00
(das sind je angefangene 1/2 Stunde EUR 72,00)

Der Normalstundensatz wird für einfache Beratungsprojekte im Ausmaß von ≤ 8h verrechnet. Bei komplexen Beratungsprojekten (Beratung und Betreuung im Ausmaß von > 8h), erhöhtem Spezialwissen, Berechnungsgrundlagen von mehr als EUR 50.000,00 und erhöhtem Haftungsrisiko erfolgt eine unverbindliche Abschätzung des Aufwandes und der damit verbundenen Kosten.

Fahrtzeiten werden bis zu einem Umfang von 30 Minuten (Hin- und Rückfahrt) nicht berechnet. Darüber hinausgehende Fahrtzeiten werden wie Beratungszeiten verrechnet.

Zuschläge

  • Leistungen außerhalb der Normalarbeitszeit
    – zwischen 17:00 Uhr und 08:00 Uhr 50 %
    – an Sams-, Sonn- und Feiertagen 100 %
  • Bei Erreichen bestimmter, im Einzelfall im Beratungsvertrag anzuführender Kriterien: 100 %
  • Bei Schuldnachlassverhandlungen (gerichtlicher und außergerichtlicher Natur): Provision in % der nachgelassenen Summe der Verbindlichkeiten. Die Werte werden aufgrund der folgenden Staffelung errechnet und anschließend summiert:
    – für die ersten EUR 100.000,00 5,0 %
    – für die nächsten EUR 200.000,00 4,0 %
    – für die nächsten EUR 300.000,00 3,0 %
    – für die nächsten EUR 400.000,00 2,0 %
    – für alle weiteren EUR Beträge 1,0 %

Nebenkosten

Nebenkosten sind Aufwendungen, die bei der Durchführung des Beratungsauftrages entstehen. Sie sind vom Auftraggeber neben dem Honorar zu tragen. Zu den Nebenkosten zählen insbesondere:

  • Umsatzsteuer in gesetzlicher Höhe (dzt. 20%)
  • Barauslagen, insbes. Kopier- und Druckkosten, Kosten für Grund- und Firmenbuchsauszüge, Porti, Telefonkosten
  • Kosten für besondere Geräte, deren ständige Haltung mir nicht zugemutet werden kann, sofern sie für die Leistungserbringung nötig sind und vom Auftraggeber nicht bereitgestellt werden.
  • Fahrtkosten, Kilometergeld und Reisediäten im Zusammenhang mit Beratungsleistungen nach den in der Reisegebührenvorschrift 1955, BGBl 1955/203, in der jeweils geltenden Fassung für Bundesbeamte anerkannten Sätzen

Sind Nebenkosten mit einem Zeitaufwand verbunden erfolgt die Abrechnung zusätzlich auch nach den jeweiligen Stundensätzen. Zu den Nebenkosten wird, sofern nicht Zeitaufwand in Ansatz gebracht wird, ein Aufschlag von 20 % zur anteiligen Deckung der Bürokosten berechnet.

Abrechnung/en, Zahlungskonditionen

Von mir werden von Beginn an Stundenlisten geführt, in denen die aufgewendeten Zeiten nach begonnenen halben Stunden (Taktung), die erbrachten Leistungen sowie die Nebenkosten erfasst werden.

Zu Beginn eines Projekts wird eine Akonto-Rechnung in Höhe von max. 50% der veranschlagten Kosten gelegt, bei monatsübergreifenden Projekten können von mir monatliche Zwischenabrechnungen vorgenommen und/oder weitere Akonto-Rechnungen gelegt werden. Nach Projektende erfolgt die Endabrechnung; geleistete Akontozahlungen werden in dieser in Abzug gebracht.

Die erste Akonto-Rechnung ist sofort zur Zahlung fällig. Solange diese nicht bezahlt ist, bin ich unabhängig von der Dringlichkeit des Projekts nicht verpflichtet, meine Tätigkeit aufzunehmen oder Leistungen zu erbringen.

Weitere Akonto-Rechnungen und Zwischenrechnungen sind binnen 14 Tagen ab Rechnungsdatum zur Zahlung fällig, bei Zahlungsverzug bin ich berechtigt, die Erbringung weiterer Leistungen solange einzustellen, bis die Zahlung eingelangt ist oder auch vom Vertrag zurückzutreten.

Die Endabrechnung ist binnen 14 Tagen ab Rechnungsdatum zur Zahlung fällig.

Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Bestimmungen der §§ 455 bis 458 UGB (Unternehmensgesetzbuch) i.Z.m. §§ 1000 Abs. 1 und 1333 Abs. 2 ABGB (Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch) sowie eine Anrechnung gem. § 1416 ABGB (Zahlungsanrechnung zuerst auf Zinsen, dann auf fällige Forderungen und dann auf Betreibungskosten).

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