Eine Srompreisbremse ist nicht nur für Haushalte, sondern auch für die Wirtschaft erforderlich

Strompreisbremse – nicht nur für Haushalte !

Nach dem heutigen Beschluss der „Strompreisbremse“ im Ministerrat wird der Strompreis für alle Haushalte bis zu etwa 2.900 kWh auf zehn Cent pro kWh gedeckelt, für den darüber hinausgehenden Verbrauch sollen marktübliche Preise bezahlt werden. Ein erster Schritt zur Eindämmung der Inflation ist also gemacht.

Zu spät, sozial unverträglich, nicht zum Energiesparen animierend – ja, sachliche Kritik ist berechtigt. Grundsätzlich erachte ich es aber zielführend, auf Bedrohungen mit raschen Entscheidungen zu reagieren statt vorher endlos zu diskutieren und eine Lösung hinauszuschieben oder zu verhindern. Es muss jedoch auf jeden Kritikpunkt eingegangen und an den Feinheiten gearbeitet werden.

Was ich vermisse sind jedoch Erleichterungen für die Wirtschaft – etwa in Form einer Strompreisbremse, eines Strompreisdeckels, Energiekostenzuschusses oder einer Hilfszahlung. Das erachte ich kurzsichtig.

Allein die Energiepreiserhöhungen zwingen viele Unternehmer dazu, unabhängig von der Marktverträglichkeit die Preise für ihre Produkte oder Dienstleistungen zu erhöhen. Dies führt zu höheren Endkundenpreisen, dem Weiterbestehen der hohen Inflation und immer höheren Lebenshaltungskosten (Mieten, Heizen, Lebensmittel, auch Grundnahrungsmittel, Kleidung etc.), was wiederum hohe Kostenerhöhungen (etwa durch Lohnerhöhungen) nach sich zieht und eine Spirale in Gang setzt, die nicht mehr kalkulier- und planbar ist. Dadurch wird die Zahl der Insolvenzen (Unternehmen und Private) steigen und werden Märkte ganz oder teilweise wegbrechen.

Ob eine Insolvenzwelle bei einer dünnen Personaldecken von Dienstleistern, Freiberuflern und Gerichten zügig abgearbeitet werden kann oder nicht mag dahingestellt bleiben. Unzählige Gläubiger werden aber (erst nach Jahren!) auf ihre Forderungen nur geringe Quoten erhalten, was bereits vorab zur Notwendigkeit führt, bei der Preiskalkulation die Annahme der Zahl der Forderungsausfälle zu erhöhen (und natürlich auch zur Frage: was ist die Quote dann noch wert), eine Sofortzahlung oder Sicherheiten zu verlangen (und auf das Geschäft zu verzichten, wenn beides nicht möglich ist) und in der Deckungsbeitragsberechnung höhere Aufschläge anzusetzen. Das beschleunigt die „Spirale“ zusätzlich.

Steigt die Zahl jener, die nichts mehr oder kaum mehr etwas zu verlieren haben, müssen bei einer Risiko-/Gefahrenanalyse im schlimmsten Fall sogar Verarmung, eine Spaltung der Gesellschaft und (mild ausgedrückt) Aufstände in die Überlegungen miteinbezogen werden.

Um die Risiken/Gefahren zu verringern erscheint es daher jedenfalls notwendig, nicht nur für Haushalte, sondern auch für die Wirtschaft eine Strompreisbremse oder einen Strompreisdeckel festzulegen und/oder an sie Energiekostenzuschüsse oder Hilfszahlungen zu leisten. Kann (überprüfbar) gesichert werden (ggf. behördlich), dass Zuschüsse und Hilfszahlungen nach (gänzlichem oder teilweisem) Ausgleich der Energiemehrkosten in Form reduzierter Preise an Endkunden weiterzugeben sind, stellt dies einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung der Inflation auf ein verträgliches Maß (+/- 2%) dar, weil vor allem die Gefahren der Unleistbarkeit oder des (tw.) Wegbrechens von Märkten reduziert werden. Das hilft der Wirtschaft effektiv.

Um wieder gänzliche Rechtssicherheit und Planbarkeit zu erlangen, wird natürlich eine wirksame Bekämpfung aller Ursachen der Inflation unumgänglich sein (nicht nur im Energiesektor), was ein konstruktives und engagiertes Miteinander erfordert.

Sie wissen nicht, wie Forderungsausfälle zu kalkulieren oder Deckungsbeiträge zu berechnen sind? Zögern Sie nicht und vereinbaren Sie mit mir einen Termin für ein kostenloses und unverbindliches Erstgespräch (Dauer bis 30 Minuten)


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Eine Srompreisbremse ist nicht nur für Haushalte, sondern auch für die Wirtschaft erforderlich

Strompreisbremse – nicht nur für Haushalte !

Nach dem heutigen Beschluss der „Strompreisbremse“ im Ministerrat wird der Strompreis für alle Haushalte bis zu etwa 2.900 kWh auf zehn Cent pro kWh gedeckelt, für den darüber hinausgehenden Verbrauch sollen marktübliche Preise bezahlt werden. Ein erster Schritt zur Eindämmung der Inflation ist also gemacht.

Zu spät, sozial unverträglich, nicht zum Energiesparen animierend – ja, sachliche Kritik ist berechtigt. Grundsätzlich erachte ich es aber zielführend, auf Bedrohungen mit raschen Entscheidungen zu reagieren statt vorher endlos zu diskutieren und eine Lösung hinauszuschieben oder zu verhindern. Es muss jedoch auf jeden Kritikpunkt eingegangen und an den Feinheiten gearbeitet werden.

Was ich vermisse sind jedoch Erleichterungen für die Wirtschaft – etwa in Form einer Strompreisbremse, eines Strompreisdeckels, Energiekostenzuschusses oder einer Hilfszahlung. Das erachte ich kurzsichtig.

Allein die Energiepreiserhöhungen zwingen viele Unternehmer dazu, unabhängig von der Marktverträglichkeit die Preise für ihre Produkte oder Dienstleistungen zu erhöhen. Dies führt zu höheren Endkundenpreisen, dem Weiterbestehen der hohen Inflation und immer höheren Lebenshaltungskosten (Mieten, Heizen, Lebensmittel, auch Grundnahrungsmittel, Kleidung etc.), was wiederum hohe Kostenerhöhungen (etwa durch Lohnerhöhungen) nach sich zieht und eine Spirale in Gang setzt, die nicht mehr kalkulier- und planbar ist. Dadurch wird die Zahl der Insolvenzen (Unternehmen und Private) steigen und werden Märkte ganz oder teilweise wegbrechen.

Ob eine Insolvenzwelle bei einer dünnen Personaldecken von Dienstleistern, Freiberuflern und Gerichten zügig abgearbeitet werden kann oder nicht mag dahingestellt bleiben. Unzählige Gläubiger werden aber (erst nach Jahren!) auf ihre Forderungen nur geringe Quoten erhalten, was bereits vorab zur Notwendigkeit führt, bei der Preiskalkulation die Annahme der Zahl der Forderungsausfälle zu erhöhen (und natürlich auch zur Frage: was ist die Quote dann noch wert), eine Sofortzahlung oder Sicherheiten zu verlangen (und auf das Geschäft zu verzichten, wenn beides nicht möglich ist) und in der Deckungsbeitragsberechnung höhere Aufschläge anzusetzen. Das beschleunigt die „Spirale“ zusätzlich.

Steigt die Zahl jener, die nichts mehr oder kaum mehr etwas zu verlieren haben, müssen bei einer Risiko-/Gefahrenanalyse im schlimmsten Fall sogar Verarmung, eine Spaltung der Gesellschaft und (mild ausgedrückt) Aufstände in die Überlegungen miteinbezogen werden.

Um die Risiken/Gefahren zu verringern erscheint es daher jedenfalls notwendig, nicht nur für Haushalte, sondern auch für die Wirtschaft eine Strompreisbremse oder einen Strompreisdeckel festzulegen und/oder an sie Energiekostenzuschüsse oder Hilfszahlungen zu leisten. Kann (überprüfbar) gesichert werden (ggf. behördlich), dass Zuschüsse und Hilfszahlungen nach (gänzlichem oder teilweisem) Ausgleich der Energiemehrkosten in Form reduzierter Preise an Endkunden weiterzugeben sind, stellt dies einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung der Inflation auf ein verträgliches Maß (+/- 2%) dar, weil vor allem die Gefahren der Unleistbarkeit oder des (tw.) Wegbrechens von Märkten reduziert werden. Das hilft der Wirtschaft effektiv.

Um wieder gänzliche Rechtssicherheit und Planbarkeit zu erlangen, wird natürlich eine wirksame Bekämpfung aller Ursachen der Inflation unumgänglich sein (nicht nur im Energiesektor), was ein konstruktives und engagiertes Miteinander erfordert.

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Alfred Hauer
Alfred Hauer
10:21 21 Dec 22
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Gerlinde Radacher
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13:20 20 Dec 22
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Andreas Wiedermann
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Markus Wahl
Markus Wahl
08:32 19 Dec 22
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